Digitaler Wandel – Was war? Was kommt? Was tun?

Wandbild in einem Sitzungssaal von ver.di, Berlin

Wandbild in einem Sitzungssaal von ver.di, Berlin

ein Veranstaltungstipp für Kurzentschlossene

Viele reden von der „digitalen Revolution“ aber der Bruch zu bisherigen Entwicklungen ist noch nicht so genau geklärt. Es geistern Schlagwörter wie  „Industrie 4.0“ durchs Netz, mit dem vorrangig versucht wird Forschungsgelder für ebendiesen Wirtschaftssektor zu generieren. „Big-Data“ ist in aller Munde, wobei die Datenquantität oftmals gar nicht so „big“ ist.  Diese und ähnliche Schlagwörter werfen einige Fragen auf, denen das nächste „gesellschaftspolitische diskussionsforum“ (GEDIFO) auf den Grund gehen wird:

  • Was hat sich in der Erstellung von Gütern und Dienstleistungen in den letzten zehn Jahren geändert?
  • Womit müssen wir in naher Zukunft rechnen?
  • Ist eine Demokratisierung des „Digitalen Wandels“ durch Bewegungen wie „Open Data“ und „Open Knowledge“ möglich?
  • Was ist zu tun?

Es werden die Entwicklungen aus der Perspektive von BetriebsrätInnen und der Kreativwirtschaft beleuchtet. Als Referentinnen eingeladen sind

  • Tom Goedel (IBM Österreich): Digitaler Wandel in der IT-Branche
  • Lena Doppel (Digital Coach): Beteiligung an Entscheidungsprozessen durch Open Data
  • Verena Spitz (BAWAG P.S.K.): Digitaler Wandel im Bankwesen
  • Reinhard Wimmler (AVL List): Digitaler Wandel in der Automobil-Zulieferindustrie
  • Magdalena Reiter (Open Knowledge Foundation): Transparenz und Gestaltungsmöglichkeiten durch Open Design

moderiert wird von Ulrich Schönbauer (AK Wien) und Clara Fritsch (GPA-djp)

wann? Donnerstag, 2. Juli, 16.00-19.00 Uhr (anschließend Buffet)

wo? Brick-5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien

Anmeldung bis morgen an ulrich.schoenbauer@akwien.at

 

über Scoring, Tracking, Profiling und Big Data

IMG_20150610_103513völlig subjektive und total verkürzte Eindrücke von der ver.di-Digitalisierungskonferenz in Berlin

IMG_20150610_140554Frank Bsirkse stellt in seinem Eingangsstatement fest, dass Software zunehmend Entscheidungen im Arbeits- und Alltagsleben strukturiert, prognostiziert und schlussendlich auch trifft. Das soll die Unternehmensleitung unterstützen – und in späterer Folge auch ersetzen, wie den Busfahrer?

Für mich ist die Vorstellung, einen Tarifvertrag mit einem Computeralgorithmus zu verhandeln wenig verlockend.

An das Rednerpult trat nach der deutschen Bundesministerin für Arbeit, Andrea Nahlens, auch Günther Öttinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Nahlens sah die zukünftigen Problemlagen vor allem bei gering Qualifizierten, die in der digitalisierten Arbeitswelt nicht mehr Schritt halten könnten. Für eine Qualifizierungsoffensive macht sich auch Öttinger im Namen der EU-Kommission stark; sie ist eine wesentliche Säule der EU-Strategie „Digitale Agenda“.

Auf einem spannend besetzten Podium mit Vertreterinnen von Kunst, Wissenschaft und Politik beschäftigte man sich mit neuen Technologien in der Arbeitswelt. Frank Bsirkse und Annette Mühlberg hörten aufmerksam zu (siehe Bild).

IMG_20150610_162828Ich bin da echt kritisch bei dem Hype mit der Weiterbildung. Es gibt kein „Update 4.0“ für Beschäftigte. Welche Weiterbildung soll das denn sein? (Kristoffer Gansing, Transmediale)

Es braucht extremst partizipative Gestaltung der technischen Systeme durch die Beschäftigten. Die Fähigkeit mit dem Wandel umzugehen, ist bei den Beschäftigten vorhanden. Die können das. Die machen das ja ständig. Was fehlt, ist die Fähigkeit der Unternehmen, echte Partizipation zuzulassen. (Sabine Pfeiffer von der Uni Hohenheim)

Es herrscht eine „Totalisierung des Zählbaren“. Taxiunternehmen ohne Taxis, Hotelketten ohne Hotelbetten, etcetera brechen in die Branche ein und erzielen unglaubliche Marktwerte. (Lothar Schröder, ver.di-Bundesvorstand)

Rund um das Thema Scoring diskutierten am nächsten Vormittag eine hochkarätige Expertenrunde auf dem Podium. Die automatisierte Reihung und Beurteilung von Personen nimmt in den verschiedensten Lebensbereichen immer mehr zu. Egal ob bei Mieten, Flugbuchungen, Internetshopping oder bei der Kfz-Versicherung; die Anwendungsgebiete scheinen unbegrenzt.

Scoring für Werbung ist lästig, aber erträglich. Schluss ist, wenn Wahlmöglichkeiten beschnitten werden oder im schlimmeren Fall nur mehr zu teureren Konditionen zur Verfügung stehen oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr!

benennt Klaus Müller, Vorsitzender der Verbraucherzentrale die Problematik.

Der Politikwissenschaftler Ben Wagner von der Forschungsstelle Internet und Menschenrechte an der Europa-Universität Frankfurt/Oder beobachtet:

Die Teilhabe wird für arme Menschen immer schwieriger, weil sie sich erst nackig machen müssen, bevor sie eine Leistung bekommen. Wer sich zum Beispiel in den USA von seiner Krankenversicherung tracken lässt, zahlt weniger ein.

Thilo Weichert, der Leiter der Datenschutzbehörde Schleswig-Holstein, schließlich bringt die Individualisierung auf den Punkt:

Es werden immer weniger gesellschaftliche Risiken versichert, sondern ein individueller Vertrag zwischen einem privaten Anbieter und einer Privatperson abgeschlossen. Da steuert dann ein privates Unternehmen das Verhalten von Individuen und sagt, was gut und was schlecht für sie ist. Das führt zur Selbstzensur. Da geht der kollektive Schutz verloren!

Ein anderes Podium erkundete die gewerkschaftlichen Bemühungen auf europäischer Ebene für mehr Mitbestimmung, Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung in Zeiten der Digitalisierung.

Danke an Tanja Buzek von ver.di für das Photo

Im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen versucht die EU-Kommission immer mehr zu liberalisieren. Das kann man seit Jahren gut beobachten. (Jan Willem Goudriaan, Generalsekretär Europäischer Gewerkschaftsverband)

Seitens der EU-Kommission wird nur mehr auf den Wettbewerb und die Marktliberalisierung geschaut – die Arbeitsbedingungen, die die Digitalisierung auslöst, gehen da unter. (Oliver Röthig, UNI Europa)

Es kann nicht sein, dass die persönliche Einwilligung zu Datenverwendungen aller Art die Verwendung legitimiert.  Im Arbeitsverhältnis wird man selten wirklich freiwillig zustimmen. Das führt die Grundrechte ad absurdum. (Clara Fritsch, GPA-djp)

Also sind wir uns doch ehrlich, die Lobbyschlacht um die Datenschutzgrundverordnung haben die Unternehmenslobbyisten schon gewonnen. (Constanze Kurz, Chaos Computer Club)

Hier noch ein paar wenige der vielen Forderungen, die Frank Bsirkse am Ende der zwei Tage zusammenfasste:

„Wo wir gemeinsam weiter daran arbeiten müssen“

passendes Wandbild im Workshop-Raum

  • Ein Verbot von Gesundheitstracking im Arbeitsverhältnis und eine Festlegung, was öffentlichen Krankenkassen beim Gesundheitstracking erlaubt sein soll und was nicht
  • Ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit in der Arbeitszeit
  • soziale Absicherung von Crowdworkern
  • Digitalisierungsdividende, zB indem die durch die neuen Technologien frei gewordene Arbeitszeit an die Arbeitnehmerinnen weitergegeben wird
  • Vorrang für Anonymität  – vor allem bei der Nutzung von öffentlichen Diensten im Netz
  • europaweite offene standardisierte Schnittstellen  – insbesondere für öffentliche Dienstleistungen

Und es gibt sogar ein Gesetz, das in Österreich schon gilt und ver.di – noch erfolglos – fordert: Die Bildungskarenz, damit Arbeitnehmerinnen sich bei aufrechtem Arbeitsverhältnis auf die Erfordernisse der digitalisierten Arbeitswelt einstellen können.

 

 

 

 

EU-Ministerrat veröffentlicht Entwurf zur Datenschutz-Grundverordnung

Innenministerium

 Österreichischer Justizminister stimmt dagegen

Am 11. Juni 2015 fand ein von europäischen DatenschützerInnen lang erwartetes Ereignis statt; der Ministerrat gab seinen gemeinsam erzielten Vorschlag zur Europäischen Datenschutzgrundverordnung bekannt. Österreich und Slowenien stimmten nicht zu. Immer wieder war der Termin für die Fertigstellung verschoben worden, weil die Ministerinnen der Mitgliedstaaten sich nicht einigen konnten. Die Europäischen ParlamentariereInnen hatten es bereits am 12. März 2014 geschafft, ihren Vorschlag zum Kommissionsentwurf zu beschließen – wie in diesem Blog berichtet.

Der Ratsentwurf geht in einigen Punkten hinter die vom Parlament erzielten Fortschritte zurück. So ist beispielsweise der Artikel zum Arbeitnehmerinnen-Datenschutz deutlich abgespeckt, enthält keine Verbote mehr für heimliche Überwachung oder Blacklisting, geschweige denn ein Mitsprachegebot für die betriebliche Interessensvertretung. Für die Arbeitnehmerinnen wäre das wenig zielführend um ihre Privatsphäre am Arbeitsplatz besser zu schützen. Einzig positiv zu bewerten ist in diesem Zusammenhang, dass der Ratsvorschlag explizit die Möglichkeit schaffen würde, auf nationaler Ebene innerhalb der Kollektivverträge noch spezielle Regelungen einzuführen.

Auch beim betrieblichen Datenschutzbeauftragten, wie er vom ÖGB gefordert wurde, ist aus dem Ratsvorschlag kein Fortschritt zu entnehmen. Es sind keine Einsatzzeiten festgelegt, keine Mindestanforderungen an Ausbildung und Ressourcen und die Berichtspflichten an den Betriebsrat, wie sie das Europäische Parlament vorgeschlagen hat, sind auch nicht enthalten.

Justizminister Brandstätter erklärte seine Ablehnung des Entwurfes auch damit, dass er „eine gewisse Spannung wenn nicht gar einen Widerspruch“ zur Europäischen Grundrechtecharta und der Menschenrechtskonvention sehe.

Was das Positive daran ist: die ursprünglich für Juni 2014 (sic!!) angekündigten Trilog-VerhandlerInnen aus EU-Parlament, EU-Kommission und EU-Ministerrat können nun in die erste Runde treten, was auch Joe Weidenholzer begrüßt.

Kompass faire Arbeitszeiten

Unbenannteine Neuerscheinung aus dem Grundlagenbereich der GPA-djp

 

Wir freuen uns, die Broschüre

„Kompass faire Arbeitszeiten Eine kleine Orientierungshilfe für den betrieblichen Alltag“

zu präsentieren. Die Verfasserinnen der Broschüre beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Was versteht man unter Normal- und Höchstarbeitszeit? Wie viele Stunden betragen diese?
  • Wann liegen Überstunden vor? In welchem Ausmaß sind diese zulässig und wie sind sie zu vergüten?
  • Was bedeutet Gleitzeit? Worauf sollte man bei einer Gleitzeit-Betriebsvereinbarung achten? Wann fallen bei Gleitzeit Überstunden an?
  • Was ist bei All-In-Vereinbarungen zu bedenken?
  • Was versteht man unter Vertrauensarbeitszeit und ist diese überhaupt zulässig?
  • Welche Rechte und Durchsetzungsmöglichkeiten kommen dem Betriebsrat in arbeitszeitrechtlicher Hinsicht zu? Welche Rolle spielt der/die ArbeitsinspektorIn?
  • Wie ist die Arbeit (insbesondere auch die Überstundenleistung) in Österreich auf die einzelnen Beschäftigtengruppen verteilt?
  • Welche Wechselwirkungen bzw. Zusammenhänge bestehen zwischen Arbeitszeit(-gestaltung) und Gesundheit der ArbeitnehmerInnen?

Die Fragestellungen stammen aus der Praxis, und die Autorinnen aus der GPA-djp versuchen Antworten für die Praxis zu geben.

Die Broschüre enthält:

  • einen historischen Überblick über die Entwicklung der Arbeitszeit in Österreich,
  • eine Darstellung der gegenwärtigen Arbeitszeitlandschaft in Daten und Fakten,
  • die Untersuchung des Gesundheitsfaktors Arbeitszeitgestaltung,
  • eine Erläuterung der wichtigsten arbeitszeitrechtlichen Grundlagen und Begriffe,
  • diverse betriebliche Arbeitszeitmodelle, zu denen kompakte Praxis-Tipps für die betriebliche Regelung Unterstützung bieten,
  • sowie einen umfangreichen Anhang mit zahlreichen Tabellen und Checklisten.

Die Broschüre wird im Rahmen des GPA-djp Bundesvorstandes am 10./11. Juni 2015 offiziell vorgestellt.

Das Cybertariat wird erwachsen?

Ursual_HuwsVortrag von Prof. Ursula Huws

Das 21. Jahrhundert ist durch weitreichende Digitalisierung von Information und Kommunikation und damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund wirft Prof. Ursula Huws ein Schlaglicht auf den gegenwertigen Status der globalisierten und digitalisierten kapitalistischen Ökonomie, indem sie unterschiedliche ökonomische, kulturelle und politische Entwicklungen in Verbindung setzt. Fragen veränderter Arbeitsorganisation und neuer sozialer Ungleichheiten werden aufgeworfen. Wie verändern sich Klassenbeziehungen im Sog der Digitalisierung? Entsteht eine neue Klasse, das Cyberteriat?

Zu diesen Fragen hält Prof. Ursula Huws einen Vortrag

Labour in the Global Digital Economy: the Cybertariat comes of Age

(Frei übersetzt: Arbeit in der globalen digitalen Ökonomie, das Cybertariat wird erwachsen.)

Die Vortragssprache ist Englisch.

wann? 9. Juli 2015, 18:00

wo? AK-Wien Bildungszentrum, SR 11 A + 11 B

Grundlage für den Vortrag ist das 2014 erschienene Buch der Professorin für Arbeit und Globalisierung an der Universität Hertfordshire, UK: Labor in the Global Digital Economy: the Cybertariat Comes of Age.

Ursula Huws betreibt auch einen sehr lesenswerten Blog, der sich mit den Entwicklungen am Arbeitsmarkt unter den Gesichtspunkten Gender, Digitalisierung und Globalisierung beschäftigt.

Der Vortrag findet im Rahmen der fünften Marie Jahoda Summer School of Sociology statt (6. – 10 Juli 2015). Unter dem Titel The Global Digital Workplace. New Ways of Working New Forms of Labour tauschen sich DoktorandInnen aus der ganzen Welt über die Digitalisierung von Arbeit aus. Die Summer School ist eine Kooperation der COST-Action IS1202: Dynamics of Virtual Work und der Universtität Wien.

Anmeldungen werden erbeten bis 29. Juni 2015 bei sabine.jovic@akwien.at

Veranstaltung des AKVorrat

Anlässlich des Jahrestages des EuGH-Urteils, mit dem die Vorratsdatenspeicherungs-RL aufgehoben wurde, macht der AKVorrat eine Veranstaltung mit dem Titel „Noch (k)ein Grund zum Feiern“, bei der einerseits vergangene Erfolge (wie zB das EuGH- sowie das darauf aufbauende VfGH-Urteil) gefeiert, und andererseits über aktuelle Aktivitäten der Organisation für mehr Grundrechtsschutz im Internet informiert werden soll.

Hier die Veranstaltungseinladung.

 

Crowdworking – Ein Phänomen der Digitalisierung der Arbeitswelt

Tastatur eines Computers vor BildschirmWir leben in einer Zeit, in der sich durch die rasant fortschreitende digitale Vernetzung von immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen, die Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft grundlegend transformiert. Rechen-, Speicher- und Übertragungskakapazitäten verfielfachen, beschleunigen und verbilligen sich. Neben Begriffen wie „Industrie 4.0“, dem „Internet der Dinge“ und „Big Data“, taucht in Bezug auf die Arbeitsorganisation (und damit verbunden natürlich auch deren Bedingungen) ein weiteres Schlagwort auf, dass mit der zunehmenden Digitalisierung in Zusammenhang steht, nämlich Crowdworking.

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Verhaltenskodizes – Von Corporate Social Responsibility (CSR) zu Compliance Management

KodizesDer Begriff “Compliance” kommt ursprünglich aus der Medizin und sagt aus, ob sich der Patient an die Regeln, die der Arzt vorgibt, hält. In den letzten Jahren sind sogenannte „Compliance Richtlinien“ in Unternehmen in Mode gekommen. Diese enthalten detaillierte Verhaltensregeln für die Beschäftigten, deren Einhaltung mit Disziplinar- und Kontrollmaßnahmen durchgesetzt werden soll. Vielfach werden die Regelungen von einer entfernten Konzernzentrale vorgegeben, ohne die arbeits- und datenschutzrechtlichen Bestimmungen in Österreich zu berücksichtigen.

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Neuauflage und Überarbeitung der Broschüre „Datenschutz ohne Kontrolle ist wie Suppe essen mit der Gabel“

Datenschutz ohne Kontrolle ist wie Suppe essen mit der GabelDie 2010 erschienene Broschüre der GPA-djp wurde überarbeitet und aktualisiert. Sie enthält eine Reihe von Praxis-Tipps sowie Informationen zum ArbeitnehmerInnen-Datenschutz und richtet sich vor allem an BetriebsrätInnen, denen auf Grund des maßgeblichen Regelungsinstruments des betrieblichen Datenschutzes, nämlich der Betriebsvereinbarung, eine bedeutende und entscheidende Rolle hinsichtlich der Wahrung der datenschutzrechtlichen Interessen der ArbeitnehmerInnen zukommt.

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Update zur Sammelklage gegen Facebook

137096_Richterhammer_und_TastaturWie im blog-Beitrag vom 22.9. versprochen, folgend eine kurze Zusammenfassung des weiteren Verlaufs der Klage. Vorweg zur Erinnerung: Im August diesen Jahres hat der Initiator von „Europe versus Facebook“, Max Schrems, beim Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen eine Klage gegen die irische Tochter des us-amerikanischen Unternehmens eingebracht. Diese Klage entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur größten Datenschutzsammelklage in Europa, da über 25.000 UserInnen aus über 100 Ländern ihre Ansprüche an den Kläger abtraten. Weitere 50.000 Facebook-NutzerInnen haben sich seither für einen etwaigen Folgeprozess registriert.
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