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Crowdworking – Ein Phänomen der Digitalisierung der Arbeitswelt

Tastatur eines Computers vor BildschirmWir leben in einer Zeit, in der sich durch die rasant fortschreitende digitale Vernetzung von immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen, die Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft grundlegend transformiert. Rechen-, Speicher- und Übertragungskakapazitäten verfielfachen, beschleunigen und verbilligen sich. Neben Begriffen wie „Industrie 4.0“, dem „Internet der Dinge“ und „Big Data“, taucht in Bezug auf die Arbeitsorganisation (und damit verbunden natürlich auch deren Bedingungen) ein weiteres Schlagwort auf, dass mit der zunehmenden Digitalisierung in Zusammenhang steht, nämlich Crowdworking.

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psychische Belastungen am Arbeitsplatz

ja wo gibts denn so was?

Die Sozialpartner haben sich geeinigt. Mit 2013 soll das novellierte ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASCHG) in Kraft treten. Jetzt haben wir es amtlich, dass es psychische Belastungen am Arbeitsplatz gibt und dass etwas gegen sie unternommen werden muss.

In Studien wurde ja schon mehrmals ein Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und Arbeitsdruck mit steigenden Pensionsanträgen (32% der Neuzugänge bleiben aufgrund psychischer Erkrankungen dem aktiven Arbeitsmarkt fern) und Krankenständen hergestellt. Auch internationale Forschungsergebnisse aus Deutschland oder Großbritannien sehen eine zunehmende psychische Belastung der ArbeitnehmerInnen. Im deutschen Fernsehen wird psychische Belastung durch permanente Erreichbarkeit heiß diskutiert.

Nun hat der Gesetzgeber im ASCHG nachgebessert. Bei der Evaluierung der Gefahren im Rahmen der jährlichen Präventionszeiten ist jetzt explizit die psychische Belastung zu evaluieren – und Gegenmaßnahmen sind vorzuschlagen. „Psychische Belastungen müssen erhoben werden.“ freut sich daher die ÖGB-Expertin für den ArbeitnehehmerInnenschutz, Ingrid Reifinger. Die ArbeitsinspektorInnen können Unterlagen verlangen, ob diese Evaluierungen tatsächlich stattgefunden haben und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Die Novelle bringt außerdem Arbeits- und OrganisationspsychologInnen als fixe Größe in die Betriebe. Sie sind bei der systematischen Erfassung von psychischen Belastungen durch die Arbeit hinzuzuziehen.

Psychische Belastungen entstehen beispielsweise bei mangelhaften Arbeitsmitteln (die z.B. zu extrem langsamen Internet-Verbindungen führen), bei fehlenden Informationen und mangelnder Kommunikation, bei zu geringem Entscheidungsspielraum und Monotonie in der Arbeitsgestaltung, aber auch ein Verhindern von Weiterbildungsmöglichkeiten und Trainings kann psychisch belastend wirken. Permanente Erreichbarkeit ist ebenfalls ein wesentlicher Stressor im Arbeitsleben. Handys, Laptops und andere mobile „Erreichbarkeitsförderer“ sowie „Vertrauensarbeitszeit“ und All-In-Verträge (um nur die häufigsten zu nennen) fördern das Verschwimmen von Arbeitszeit und Freizeit und damit das Verschwinden von deklarierten Ruhephasen.

 Unter dem Titel „Tipps für ihre Gesundheit“ hat die Arbeiterkammer Oberöstereich plakativ zusammengefasst, wie eine solche Evalierung aussehen könnte. Konkrete Hilfestellungen zur Evaluierung psychischer Belastungen gibt’s von der Arbeiterkammer Oberösterreich auch;  auf welche Merkmale dabei besonders zu schauen ist und welche Fragen weiterhelfen können. Ab 2013 gibt es nun auch die gesetzliche Verpflichtung, psychische Belastungen zu evaluieren und Maßnahmen dagegen  zu ergreifen.

 

Firmen-Laptop oder doch privates tablet?

Diese Frage stellt sich immer häufiger bei der Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in der Arbeit – oder auch außerhalb. Der eigene tablet ist halt doch leichter zu transportieren als der Schlepptop aus der Firma und schneller ist er auch. Das eigene Smartphone hat brauchbarere Apps als das Firmen-Handy, auf das man meist gar nichts raufspielen darf. Der private twitter-account eignet sich hervorragend für die rasche und unbürokratische Kunden-Kommunikation.

Wie der Standard berichtet, hat eine Studie des IT-Beratungsunternehmens Accenture ergeben, dass 58% der deutschen Angestellten lieber ihre privaten Mittel als die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten nutzt, um Arbeitsaufgaben zu erledigen. Weltweit sind es sogar noch mehr ArbeitnehmerInnen, die private Arbeitsmittel bevorzugen, was auf der Plattform von golem.de eine interesante Diskussion ausgelöst hat. Österreich wird sich in Bezug auf Privatnutzung von Arbeitsmitteln vermutlich nicht stark von den deutschen Nachbarn unterscheiden. Auch wenn man berücksichtigt, dass ein Beratungsunternehmen natürlich gerne Gefahren aufzeigt, um KundInnen zu gewinnen, so ist dieser Trend offenbar existent.

die Grenze beruflich-privat verschiebt sich

Stand bislang vor allem die Privatnutzung von Betriebsmitteln im Fokus der Aufmerksamkeit, so sollte sich das rasch ändern, wenn man die Arbeitsrealität nicht aus den Augen verlieren möchte. Es geht also nicht mehr darum, ob das Arbeitshandy privat verwendet werden darf, sondern darum, ob das Privat-Smartphone für Arbeitsaufgaben genutzt werden „darf“.

Aus Sicht der Untenehmen ergibt sich daraus das Problem mit der Datensicherheit, weil die privaten Geräte leichteren Zugriff von außen erlauben – so die Argumentation. Das Sicherheitsbedürfnis der ArbeitgeberInnen beschränkt das Freiheitsbedürfnis bezüglich der Wahl der Arbeitsmittel seitens der ArbeitnehmerInnen. Bei dieser Debatte stehen immer die Technologie und ihre „Sicherheit“ bzw. deren Kosten im Vordergrund. Die Arbeit geht schneller voran, die MitarbeiterInnen sind zufriedener, die Virenattacken sind häufiger und die IT-Abteilung verzweifelt zusehends. Es geht also um das Abwägen zwischen Interessen der Firma und der der ArbeitnehmerInnen.

so what?

Der Einsatz von Technologie kann zu einer win-win-Situation werden, wenn die ArbeitnehmerInnen mit den von ihnen gewünschten Mitteln die vom Arbeitgeber gewünschten Ziele erreichen. Das ist die eine Seite der Medaille.

Was bei dieser Diskussion außer Acht gelassen wird, ist, dass bei dieser Nutzung von privater IKT für Arbeitszwecke auch „Lose-Situationen“ für ArbeitnehmerInnen entstehen. Rechtlich ist für die Privatmittel keine Haftung vorgesehen. Wer repariert die privat gekauften Arbeitsmittel? Wer zahlt die Zeit, die für ihre Anschaffung und Wartung eingesetzt wird? Welche technischen Kenntnisse muss sich der/die ArbeitnehmerIn privat aneignen und welche werden in vom Arbeitgeber bezahlten Schulungen vermittelt? Ist das Verwenden der privaten Ressourcen und des privaten Wissens ein Darf, ein Kann oder ein Muss? Wo hört Arbeit auf und wo beginnt privat?

Liebe BetriebsinhaberInnen, gebt doch euren MitarbeiterInnen die IKT, die sie verdienen – das ist die wahre win-win-Situation. Dann haben sie Freude an der Arbeit, weil das Verwenden technisch ansprechender Infrastruktur kann durchaus Freude bereiten. Dann arbeiten sie auf dem neuesten technischen Stand. Und dann seid ihr von Viren-Attacken verschont. Und ihr seid verschont von MitarbeiterInnen, die kein Privatleben mehr kennen.

Und last but not least ein überlegenswerter Tipp: Vielleicht doch eine BV statt zur „Privatnutzung von Betriebsmitteln“ zur „Arbeitsnutzung von Privatmitteln“?

 

wenn die ka facebook ham…

…dann geh i wieda ham

 

Social Media ist bei vielen Menschen fixer Bestandteil der alltäglichen Kommunikation; sei es der Tratsch mit FreundInnen auf Facebook und google+, das gemeinsame Sehen von Fotos und Hören von Musik, das (Ver-)Kaufen von gebrauchten Dingen auf e-bay oder willhaben, etc. etc. Social Media bietet die gesamte Palette an Kommunikationsmöglichkeiten und -inhalten.

Und weil der Mensch auch in der Arbeit nicht gern in eine völlig andere Rolle schlüpft, hat er auch am Arbeitsplatz gerne seine gewohnten Kommunikationskanäle zur Verfügung – wie unlängst im Cisco Connected World Technology Report 2011 festgestellt wurde. Für diesen Report wurden ca. 2.800 StudentInnen und BerufsanfängerInnen zwischen 18 und 29 Jahren in 14 Ländern befragt, welche Bedeutung Soziale Netzwerke für sie haben.

Nun mag es nicht verwundern, dass bei der Befragung eines Technologie-Konzerns herauskommt, dass neue Technologien für junge Menschen wichtig sind, einige Ergebnisse sind dennoch richtig erstaunlich:

  • 33% der Befragten sind mit ihren KollegInnen über Social Media vernetzt
  • 32% möchten ihr Privatleben nicht mit dem Arbeitsleben via Social Media verbinden
  • 68% der Beschäftigten folgen entweder ihren Chefitäten oder KollegInnen per twitter
  • 29% möchten nicht in einem Unternehmen arbeiten, dass Social Media verbietet

ArbeitgeberInnen bitte einsteigen – der Zug in Richtung Social Media (SM) fährt ab.

Wenn junge qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen arbeiten sollen, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen und motiviert sind, wäre es vielleicht doch eine Überlegung wert, SM in der Arbeit nicht völlig zu verbieten.

Es sei jedoch nicht verschwiegen, dass die ungehemmte Nutzung auch Gefahren birgt, wie der Report ebenso feststellt:

  • 84% werden von Social Media bei ihrer Arbeit mindestens einmal pro Stunde unterbrochen – und 12 % werden dadurch laut ihren eigenen Angaben von ihrer eigentlichen Arbeit abgelenkt

Nicht nur nutzen lassen, sondern die Nutzung auch gemeinsam entsprechend den betrieblichen Anforderungen so regeln, dass eine positive betriebliche Kultur mit aktiv gelebtem Datenschutz bei gleichzeitiger Techniknutzung entsteht (wie es beispielsweise im diesem Blog in einem Beitrag bezüglich Betriebsratsblog oder in einem weiteren Beitrag zur unternehmensseitigen Nutzung vorgeschlagen wird) – das wäre die ideale Lösung für die Verwendung von Social Media am Arbeitsplatz.

also sprach das Gericht…

Entscheidungen zum Thema Internet und Email am Arbeitsplatz

Immer wieder kommt es zu Streitfällen, ob die Internet-Nutzung eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin eine Kündigung oder gar Entlassung rechtfertigt. Als Orientierungshilfe, wie in solchen Fällen die Rechtslage ausgelegt wird, sind hier einige Urteile zusammengefasst. Natürlich wird bei Urteilen immer ganz genau auf den Einzelfall geschaut und sie sind folglich nicht eins zu eins umsetzbar auf jede beliebige Arbeitssituation, aber sie sind hilfreich, um gegebenenfalls gute Argumente zur Hand zu haben.

vertrauen, wem Vertrauen gebührt!

Ein Mitarbeiter hat trotz bestehendem Verbot der Privatnutzung von Email ein Mail versendet. Es handelte sich um ein Bewerbungsmail. Er wurde entlassen. Als Grund wurde Vertrauensunwürdigkeit angegeben. Das Oberlandesgericht sieht durch ein einmaliges Versenden eines Mails diesen Grund nicht gerechtfertigt (Ra 31/04m). Die Entlassung musste zurückgenommen werden. (2004)

Spaß beiseite!

Im Betrieb besteht ein generelles Privatnutzungsverbot. Ein Mitarbeiter, der bereits seit 20 Jahren unbeanstandet im Unternehmen arbeitet, verteilt Spaß-Mails an seine KollegInnen. Ein bis zwei Mal die Woche ist das der Fall. Sein Vorgesetzter ermahnt ihn deshalb. Der Mitarbeiter versendet die Mails weiter. Der Mitarbeiter wird entlassen. Der Oberste Gerichtshof spricht sich gegen die Entlassung aus (ObA 75/04a). Die anstandslosen Dienstzeiten von 20 Jahren wiegen den Verstoß gegen interne Richtlinien auf. (2004)

(Liebe Kolleginnen und Kollegen: Bitte nicht am Arbeitsplatz nachmachen – wenn man noch nicht so lange und nicht so unbeanstandet im Betrieb ist.)

bewusstseinserweiternd!

Ein Universitätsangestellter ist privat Mitgleid bei einem Internetforum für Drogen und bewusstseinsverändernde Stoffe. Sein Vorgesetzter ist der Meinung, dass das nicht im Einklang mit seiner Arbeit steht. Als Chemiker an der Universität dürfe er nicht den Eindruck erwecken, dass dieses Forum zu unterstützen ist. Der Vorgesetzte fordert den Angestellten auf, seine Teilnahme in dem Forum zu unterlassen. Der Angestellte tut nicht, wie ihm geheißen. Die Entlassung wird ausgesprochen, angefochten, jedoch vom Oberlandesgericht Wien bestätigt (Ra 16/03d) (2003).

harmlose Spielchen

Der Betrieb hat keine Regelung zur Privatnutzung. Ein Abteilungsleiter lässt den Systemadministrator einige Downloads auf seinem Arbeits-PC installieren. Darunter befinden sich Musikdateien, Brenner-Software sowie ein Kriegsspiel. Ein Virenproblem ist im Betrieb aufgetreten und daher wurden die Dateien entdeckt. Der Abteilungsleiter löscht sie sofort, der Arbeitgeber möchte auf seine Dienste jedoch in Hinkunft verzichten. Das bereits 9 Jahre dauernde Arbeitsverhältnis führt dazu, dass der Oberste Gerichtshof sich hingegen für eine Weiterbeschäftigung ausspricht (ObA 11/11z). Es konnte keine Privatnutzung während der Arbeitszeit nachgewiesen werden; die Installation alleine ist kein ausreichender Grund zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. (2011)

Wenn es tatsächlich zu Entlassungen gekommen ist, dann waren folgende Gründe aussschlaggebend:

  • Vertrauensunwürdigkeit
  • beharrliche Verweigerung
  • exzessives Ausmaß

Die RichterInnen berufen sich dabei auf §27  Z 1 u 4 im Angestelltengesetz.

Übermäßige Internet-Nutzung am Arbeitsplatz kann gutgehen, muss aber nicht.

Daher empfiehlt die GPA-djp: rechtzeitig drauf schaun, dass mans hat wenn mans braucht: die Betriebsvereinbarung, in der die Privatnutzung am Arbeitsplatz geregelt ist.

Im geringem Ausmaß, solange der Betriebsablauf nicht gestört wird, keine Kosten verursacht werden und es der einfachere Weg ist bzw. es schlichtweg erforderlich ist, ist die Internet-Nutzung am Arbeitsplatz auch ohne ausdrückliche Genehmigung möglich. Hier lehnt man sich in der Rechtsprechung an die bestehende OGH-Judikatur zum Telefonier-Verhalten am Arbeitsplatz an.

 

für mehr Psychologie am Arbeitsplatz

tabletten

 

Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz steigen kontinuierlich. Arbeitsverdichtung, Stress, Burn-Out, Mobbing oder Bossing setzen der Psyche der ArbeitnehmerInnen zu. Immer häufiger müssen Berufsunfähigkeitspensionen wegen psychischer Beschwerden eingereicht werden. Es muss besser vorgesorgt werden, dass es nicht so weit kommt. Prävention am Arbeitsplatz ist gefragt.

 Theoretisch gäbe es im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) die Möglichkeit, ArbeitspsychologInnen in Betriebe zu holen. Im Rahmen der sogenannten „Präventionszeiten“  können die Dienstleistungen von ausgebildeten Fachkräften in Anspruch genommen werden. Namentlich hat der Gesetzgeber dabei an ArbeitsmedizinerInnen und Sicherheitsfachkräfte gedacht – ArbeitspsychologInnen sind eine unverbindliche Empfehlung.

Nun steht eine Novellierung des ArbeitnehmerInnenschutzgeseTzes vor der Türe und das wäre doch DIE Gelegenheit, diesen Mangel zu beseitigen.

 

Die Gesellschaft der kritischen Psychologen und Psychloginnen möchte nun unterstützt von der GPA-djp dafür sorgen, dass die ArbeitspsychologInnen konkret im ASchG verankert werden und ArbeitspsychologInnen im Sinne der Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz eine gesetzlich festgeschriebene Funktion erhalten. In ihrem letzten Rundbrief vom März 2011 schreibt die GkPP:

 

Daher schlagen wir vor, die Arbeitspsychologie als 3. Präventivfachkraft im ASchG fix zu verankern (§83/1). (…) Rechte, Aufgaben und Pflichten müssten analog zu den bestehenden Präventivfachkräften einbezogen werden. Dazu zählen die gemeinsamen Bestimmungen, Aufzeichnungs- und Berichtspflichten, Zusammenarbeitsgebot, Meldung von Missständen, Regelungen zur Abberufung, Mitgliedschaft im Arbeitsschutzausschuss (§§83-88) sowie im Zentralen Arbeitssschutzaussschuss (§88a).  

 Wenn das auch in deinem Interesse ist, kannst du das mit deiner Unterschrift unterstützen.

vernetzt, ver[www]irrt, verraten? Web 2.0 in der Arbeitswelt – ein Überblick für BetriebsrätInnen

vernetzt verwirrt verraten In einer Neuerscheinung im Rahmen der Reihe GUTE ARBEIT widmen wir uns dem medialen Strukturwandel, der mit der Weiterentwicklung des Internets zum sogenannten Web 2.0 bzw. in Richtung Social Media stattfindet. Im Fokus der Broschüre stehen dabei die Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation, die Gestaltung von Arbeitsprozessen, die Kommunikation im Unternehmen etc. sowie die daraus folgenden Konsequenzen für ArbeitnehmerInnen und die Möglichkeiten für den Betriebsrat, hier mitzugestalten.

Internet: Herausforderung für BetriebsrätInnen Read more »

Informationen zum betrieblichen Datenschutz

Tipps aus der Praxis für die Praxis –
eine Einführung in den betrieblichen Datenschutz
frisch aus der DruckpresseBroschüre "Datenschutz ohne Kontrolle ist wie Suppe essen mit der Gabel"

 

Entstanden ist die Broschüre aus zahlreichen qualitativen Interviews mit BetriebsrätInnen der GPA-djp, die sich in ihrem Betrieb mit dem ArbeitnehmerInnen-Datenschutz auseinandergesetzt haben.

Personenbezogene Daten gibt es in jedem Betrieb. Sie werden gesammelt über ArbeitnehmerInnen, KundInnen, LieferantInnen, gewonnen über
Telefonanlagen, Internet, Videoüberwachung, betriebsinterne Datenbanken
, etc. Die Daten können mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie gespeichert, jederzeit und überall nachgeschlagen, nach unterschiedlichsten Kriterien ausgewertet, optisch aufbereitet, verknüpft, weitergegeben, oder auch gänzlich sinnfrei verwendet werden.

Damit die vorhandenen Daten ausschließlich für sinnvolle und legale Zwecke zum Nutzen der Beschäftigten eingesetzt werden, ist es wichtig, ihre Verwendung einzugrenzen und zu kontrollieren. Wie Daten in Betrieben verwendet werden sollten und welche Mittel zur Regulierung der überbordenden Datenflut eingesetzt werden können, ist Thema dieser Broschüre.

Sie ist für GPA-djp-Mitglieder als Download unter www.gpa-djp.at/gutearbeit erhältlich oder unter service@gpa-djp.at zu bestellen.

Spezialworkshop: Arbeitsrechtliche Fragen zur Nutzung von E-Medien und Web2.0-Instrumenten

Immer öfter treten Fälle im Zusammenhang mit der Nutzung von Internet am Arbeitsplatz, in zunehmendem Ausmaß insbesondere von Web 2.0-Instrumenten auf, für die eine Bewertung in Zukunft notwendig und immer drängender werden wird, die aber in gegenwärtiger Lage noch Graubereiche darstellen.

Im Rahmen eines „Spezialworkshops zu arbeitsrechtlichen Fragen der Nutzung von E-Medien und Web2.0-Instrumenten“ am 04. Mai 2010 stellen wir bisherige Erfahrungen in Form unseres „Arbeit&Technik-Blicks auf das Thema“ dar.

Ergänzt wird dieser um eine Betrachtung der rechtlichen Grundlagen des Einsatzes bzw. der Nutzung von Web 2.0-Tools im Betrieb.

Broschüre ALLZEIT BEREIT

Hier ist sie, die 2009 erschienene und in diesem Blog-Eintrag hier ausführlich besprochene Broschüre zu jener Dimension des Wandels der Arbeitswelt, der mit dem Begriff der „Entgrenzung der Arbeit“ bezeichnet wird.

Passend zum Thema möchte ich auch auf unser Info- und ServiceBlog zu Arbeitsverträgen mit dem gerade laufenden Schwerpunkt zu All-In-Verträgen hinweisen.

► Die Broschüre kann unter arbeitundtechnik@gpa-djp.at bestellt werden.

► Mitglieder der GPA-djp können die Broschüre hier downloaden.

Hier gibt es die Broschüre zur Ansicht:
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