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Es bleibt noch viel zu tun beim Datenschutz

 In der Novemberausgabe 2009 des GPA-djp-Magazins KOMPETENZ ist der Artikel „Es bleibt noch viel zu tun beim Datenschutz“ von Clara Fritsch erschienen.

Inhalt des Artikels ist eine Bewertung der Aktivitäten in Richtung eines verbesserten und zeitgemäßen betrieblichen Datenschutzes, und zwar auf EU-Ebene und im nationalen Vergleich.
Der Titel des Artikels sagt hierbei schon, wie eine solche Bewertung nur ausfallen kann: Es bleibt noch viel zu tun!

Die Forderungen der GPA-djp
Durch die bessere Vernetzung der Europäischen Gewerkschaften und die Sensibilisierung europäischer Institutionen für den ArbeitnehmerInnen-Datenschutz soll die EU endlich zum Handeln gezwungen werden.

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"Als Freund hinzufügen? Privatsphäre bei Facebook" …

… so lautet nicht nur die Überschrift dieses Blogeintrags, sondern das ist auch der Titel eines Artikels, der in der aktuellen Ausgabe der Kompetenz (5-6/2009, S.22f.), des Mitgliedermagazins der GPA-djp erschienen ist.

Facebook-Privatsphäre-Kompetenz

Facebook liegt im Trend. Immer mehr NutzerInnen greifen auf die Möglichkeiten der Vernetzung und Kommunikation in der virtuellen Welt des Internet zurück. Die vielfältigen Formen seiner Weiterentwicklung zum sogenannten Web 2.0 unterstützen diese Prozesse – und ziehen immer mehr UserInnen in seinen Bann.
Kommunikation im Rahmen virtueller Netzwerke geht in jedem Fall mit Informations- und Datenaustausch einher. Wo persönliche bzw. personenbezogene Daten im Spiel sind, treten auch Fragen des Privatsphärenschutzes ins Zentrum der Betrachtungen. Dies umso mehr, da die NutzerInnen von Plattformen wie Facebook in der Regel eine Vielzahl an personenbezogenen Daten zur Verfügung stellen und damit auch veröffentlichen, sich der möglichen Konsequenzen dieser Veröffentlichung jedoch nicht bewusst sind.

„Das Bedürfnis nach Informationsaustausch, dem Facebook nachkommt, prallt mit den Privatsphärenbedürfnissen der NutzerInnen zusammen. Der Datenaustausch
begünstigt Vernetzung und Informationsvielfalt. Daten ins Internet zu stellen heißt aber auch, sie zu veröffentlichen. Das Internet wirkt zudem wie ein Langzeitgedächtnis, in dem Daten auf Dauer gespeichert sind“.

Bei all den gebotenen neuen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, der Informationsbeschaffung und des Austausches sollte daher der Notwendigkeit eines bewussten Umganges mit der eigenen Selbstpräsentation im Internet zunehmend Beachtung geschenkt werden. Das gilt besonders hinsichtlich des Auftretens gegenüber (künftigen) ArbeitgeberInnen – die Fälle, in denen die Internetpräsenz von MitarbeiterInnen und BewerberInnen zum Problem wurde, mehren sich.

Wie hier bereits mehrfach berichtet, setzen sich die Gewerkschaften für die Regelung diebezüglicher Fragen ein, beispielgebend die UNI-Europa P&MS mit dem Kodex „Online rights at work – A UNI Code of Practice“ (Entwurf). Derzeit ist allerdings noch nicht absehbar, wann entsprechende Regelwerke hier in der Praxis greifen werden.
Kompetenzcover Maii 09 Bei aller Unterstützung in fragwürdigen Fällen, die die GPA-djp ihren Mitgliedern anbietet, ist dennoch jede/r einzelne UserIn aufgerufen, alle Möglichkeiten zum Schutz seiner/ihrer eigenen Privatsphäre zu nutzen – und Facebook stellt hier mehr Optionen bereit, als vielen bewusst ist.  Einige grundlegende Hinweise dazu finden sich im oben zitierten Kompetenz-Artikel. Für weitere Hinweise sowie insbesondere bei Fragen der Regelung des Umgangs mit Web 2.0-Anwendungen im betrieblichen Kontext können Sie gerne auch mit uns, Abt. Arbeit und Technik, Kontakt aufnehmen.

Links zum Thema: