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Was leisten leistungsbezogene Entgeltmodelle?

Stempel Gehaltserhöhung Im Rahmen des Beratungsschwerpunktes Soziales Audit, das einen aktiven Mitgestaltungsansatz bei Managementprozessen aus ArbeitnehmerInnensicht darstellt, ist in den letzten Jahren das Thema „Entgeltfindung“ (Arbeit und Technik-Broschüre: Soziales Audit -Teil 3, Entgeltfindung) zu einem der brisantesten geworden. Mehr und mehr wurden und werden ArbeitnehmerInnen mit dem Vorhaben ihrer Managements konfrontiert, die betriebliche Entgeltfindung zumindest teilweise auf neue Grundlagen zu stellen. Fach- und Führungskräfte sind in der Regel als erste von der Einführung variabler leistungs- und erfolgsbezogener Gehaltsbestandteile betroffen.
Die Einführung und Umsetzung derartiger Entgeltmodelle ist nicht nur mit einer Vielzahl an Detailfragen der Regelung verbunden:

  • Welche Kriterien liegen den variablen Gehaltsbestandteilen zu Grunde?
  • Wie werden Ziele vereinbart?
  • Wie wird die Leistung/Zielerreichung gemessen?
  • Welche Einflussfaktoren wirken mit? Wie kann ich mein Leistungseinkommen überblickbar halten?
  • Welche Mitwirkungsmöglichkeiten habe ich selbst?
  • Welche hat mein Betriebsrat?
  • Welche Form und welchen Anteil hat mein variabler Gehaltsbestandteil?

Darüber hinaus gibt es bisher kaum einen umfassenden Überblick über die tatsächliche Verbreitung von leistungsbezogenen Entgeltmodellen und vor allem die betriebliche Praxis im Umgang mit diesen.
Um sich diesen Fragen eingehender widmen zu können, möchten wir in Kooperation mit der Interessengemeinschaft work@professional der GPA-djp mittels einer Online-Umfrage zu Leistungsverträgen einen Blick hinter die Kulissen von Leistung und dazu passendem Gehalt werfen.

[ACHTUNG: UMFRAGE BEENDET! FRAGEBOGEN NICHT MEHR AKTIV! (20.05.2009)]Hier gehts direkt zum Online-Fragebogen!

 


Mehr Infos zum Thema finden sie neben der bereits erwähnten Broschüre auch in einem aktuellen Artikel von Gerald Musger in der Dezember 2008-Ausgabe der Kompetenz:

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Studie: Wie gehen Betriebsräte mit neuen Herausforderungen beim betrieblichen Datenschutz um?

In Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien wurde das Forschungsinstitut FORBA mit der Durchführung einer Studie zur „Verwendung personenbezogener Daten und Grenzen betrieblicher Mitbestimmung“ beauftragt.

Ein Teil der Untersuchung besteht in einer Befragung von BetriebsrätInnen, Personalvertretungen und Beschäftigten zu ihren Erfahrungen mit Datenschutz am Arbeitsplatz bzw. in ihrem Unternehmen.

Der Fragebogen kann sowohl online als auch schriftlich ausgefüllt werden:

Siehe auch: „Wie umgehen mit Zeiterfassung, Telefon, Email oder Videokontrolle?“

Thematischer Hintergrund der Studie: Read more »