Dr. Datenschutz berichtet aus der Praxis III

Stunden über Stunden   Die Einführung der automatischen Zeiterfassung zog sich bei einer Mitarbeiterin mehrere Monate in die Länge. Fulminanter Schlusspunkt der Neu-Einführung war eine Kündigung in beiderseitigem Einverständnis. Zuerst waren technische Probleme bei der Zeiterfassung auf der Tagesordnung; der Terminal zur Zeiterfassung fiel aus. Die Mitarbeiterin hatte eine falsche,…

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Spielwiese für den Betriebsrat

  Für einen effektiven Schutz personenbezogener Daten, reicht es nicht aus, Betriebsvereinbarungen auszuhandeln –  die dann in diversen virtuellen oder realen Schubladen ein eher unbemerktes Dasein fristen. Wird schon nix passieren… sollte nicht das Motto beim betrieblichen Datenschutz sein. Gelebter betrieblicher Datenschutz braucht nicht nur den Abschluss von Betriebsvereinbarungen, sondern…

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Dr. Datenschutz berichtet aus der Praxis II

Fleißbeweis   Überraschend wurden neue Excel-Sheets zur Zeiterfassung eingeführt. Die Betriebsrätin erfuhr davon, indem sie selbst ein solches in die Hand gedrückt bekam mit dem Hinweis, dass sie zukünftig ihre Arbeitszeit und Tätigkeit hier einzutragen hätte. Nachdem sie dies verweigerte und auf die Mitbestimmungspflicht verwies, wurden die neuen Sheets zur…

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Dr. Datenschutz berichtet aus der Praxis

Kleine Dienste unter Freunden   Ein Mann hätte gerne gewusst, wem seine Freundin in letzter Zeit so viele SMS schreibt. Wer könnte ihm da wohl helfen? Er hat einen Freund, der bei dem Telekommunikations-Anbieter arbeitet, bei dem er und seine Freundin einen Vertrag haben. Kurz entschlossen bittet er diesen Freund…

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Arbeitgeber, wieso hast du so große Ohren?

Immer mehr ArbeitgeberInnen sammeln immer mehr Daten von MitarbeiterInnen in immer mehr und technisch ausgefeilten Systemen (z.B. Personalinformationssysteme, Systeme zur Erfassung von Betriebsdaten, Ortungssysteme in Fahrzeugen, Videokontrollen, Chips mit kombinierter Zutritts-, Zeiterfassungs-, Ausweis- und Zahlungsfunktion, etc.). In den Systemen ist auch Höchstpersönliches der Beschäftigten festgehalten. Der/die Vorgesetzte kann durch eine…

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Kommentar: Nutzung von Internet und Sozialen Medien (Facebook etc.) am Arbeitsplatz

Wie in einem Beitrag vom 2. März 2010 beschrieben, ergeben sich durch die Nutzung von Internet in Unternehmen bestimmte Regelungserfordernisse, für die mittlerweile eine Erweiterung um Überlegungen zum Web 2.0 als sinnvoll erscheinen. Diese Regelungsvorgaben dienen im Kern dazu, MitarbeiterInnen vor Überwachung bzw. Kontrolle ihres (Surf-)Verhaltens durch den Arbeitgeber zu…

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Es bleibt noch viel zu tun beim Datenschutz

 In der Novemberausgabe 2009 des GPA-djp-Magazins KOMPETENZ ist der Artikel „Es bleibt noch viel zu tun beim Datenschutz“ von Clara Fritsch erschienen. Inhalt des Artikels ist eine Bewertung der Aktivitäten in Richtung eines verbesserten und zeitgemäßen betrieblichen Datenschutzes, und zwar auf EU-Ebene und im nationalen Vergleich. Der Titel des Artikels sagt…

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Betriebsrat und Leiharbeit: Möglichkeiten und Grenzen der betrieblichen Mitbestimmung

Zum Thema Interessensvertretung atypisch Beschäftigter durch den Betriebsrat hier ein Hinweis auf eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2007, die sich speziell mit der Situation der Leiharbeit befasst: Wolfram Wassermann / Wolfgang Rudolph: Leiharbeit als Gegenstand betrieblicher Mitbestimmung. Anforderungen und Arbeitsressourcen von Betriebsräten in Betrieben mit hohem…

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"Betriebsrat – Freund oder Feind atypisch Beschäftigter?"

Umfragebericht und Veranstaltungshinweis  Von 18. Februar bis 27. März 2009 führte die GPA-djp-Interessengemeinschaft work@flex eine österreichweite Umfrage zu atypischer Beschäftigung durch. Der Fokus lag dabei auf freien DienstnehmerInnen, WerkvertragnehmerInnen und überlassenen Arbeitskräften. Da Beschäftigte in diesen Erwerbsformen die Kernzielgruppe der work@flex sind, stellt sich berechtigterweise die Frage nach der Besonderheit…

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Überwachte Belegschaft

Immer unter Beobachtung Artikel von Christian Resei aus ‚Solidarität Nr. 918′ Wer denkt, dass einzig der E-Mail-Verkehr überwacht werden kann, irrt gewaltig. Jeder Arbeitsschritt und jede Pause können dokumentiert werden. Ein neues Buch zeigt, was ArbeitnehmerInnen und -geberInnen erlaubt und was verboten ist. [Wir haben das Buch hier schon präsentiert.]…

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