Whistleblowing leicht/er gemacht

EU-Richtlinie sorgt für Schutz von Beschäftigten, die Missstände aufdecken


Verdacht auf Korruption? Verdacht auf ein Datenleck? Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen im Unternehmen? Dann sollte man sich an die Whistleblowing-Stelle wenden, die ab 2021 Unternehmen einrichten müssen. Wie eine solche unabhängige Meldestelle aussehen muss, was gemeldet werden kann und was das alles mit dem Betriebsrat zu tun hat, darüber hat die Autorin einer neuen Broschüre der GPA mit der KOMPETENZ gesprochen

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Wer Hinweise gibt soll auch geschützt sein

was die neue EU-Richtlinie den Beschäftigten bringt



In den USA führte die Bilanzfälschung des Energieversorgungsunternehmens Enron im Jahre 2000 zu einem Anstieg der Strompreise um bis zu 300 Prozent, zu einer Unterversorgung und Stromausfällen in ganzen Bundesstaaten, der Insolvenz des Energieversorgers, einem veritablen Finanzskandal und zu „guter“ Letzt zu einem langjährigen, kostspieligen Gerichtsverfahren. Viele hatten von den illegalen Finanzierungsmethoden gewusst, aber keineR hatte davon öffentlich gesprochen. Um zukünftig derartige „loose-loose-loose-Situationen“ zu vermeiden, gibt es in den USA seit 2002 den Sarbanes-Oxley-Act (SOX).

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Mehr Schutz für Whistleblower?

Eine EU-Richtlinie bringt neue Regeln für HinweisgeberInnen

Mit einer großen Mehrheit von 521 zu 29 Stimmen hat das EU-Parlament Mitte April, also gerade noch rechtzeitig vor den Europawahlen am 26.5., eine neue Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern („Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden“) beschlossen.

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Schutz für Whistle-Blower muss her

europäische Initiative für bessere rechtliche Absicherung Es soll vorkommen, dass es schwerwiegende Missstände in Unternehmen gibt. Es soll auch vorkommen, dass derartige Missstände das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Es soll mitunter passieren, dass Menschen diese Missstände doch ans Tageslicht bringen – und dann ins „Dunkel der Geschichte“ abtauchen (müssen), weil ihnen…

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Informationsmappe zum Whistleblowing

funkelnagelneue Mappe mit Informationen rund um Whistleblowing Special edition: mit Arbeitsbehelfen, Checklisten, rechtlichen Entscheidungen und Muster-Betriebsvereinbarung (und um die Antwort auf eine häufig gestellte Frage gleich vorweg zu nehmen: ja, ein Whistleblowing-System kann nur in Verbindung mit einer Betriebsvereinbarung eingeführt werden. Das hat uns die Datenschutzbehörde im November 2013  – nicht…

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wenn whistle-blowing wichtig wird

wie frei ist die Meinung der Angestellten? Die Grenze zwischen freier Meinungsäußerung und dem Geheimnisverrat sind oft schwer zu ziehen. Ab wann ist das öffentliche Aufzeigen von innerbetrieblichen Problemen gerechtfertigt und wann ist es ein „Austratschen“ interner Angelegenheiten, die im Grunde niemanden etwas angehen? Diese Grenze wurde vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte…

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you can hear the whistle blow…

innerbetriebliches Whistle-Blowing, wollen wir das? Das (Ver-)Pfeifen ist gelernten ÖsterreicherInnen nicht allzu fremd. Neu ist, dass es Überlegungen dazu gibt, dieses Melden von unangebrachtem Verhalten in gesetzliche Formen zu gießen. Fangen wir am Anfang an: Es war einmal in einem Land weit weit weg (weil bei uns würde so etwas nie…

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"Whistle Blowing" – Aktuelles zum Thema: MitarbeiterInnen "verpfeifen"

Im Rahmen der Einführung von betrieblichen Verhaltenskodizes (auch bekannt unter „Privacy Statements“, „Codes of Conduct“, „Binding Corporate Rules“), durch die konzernweite Verhaltensregeln aufgestellt werden, kommt es häufig zum Aufbau von so genannten Whistle Blowing-Systemen mit „Ethik-Hotlines“, über die MitarbeiterInnen ihre KollegInnen „verpfeifen“ können. Das dahinter stehende Prinzip ist klar: Anstatt…

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