Wo formiert sich das Unternehmen 2.0? Eine Kulturfrage?

In der unternehmerischen Nutzung von Web 2.0-Tools zeigen sich mittlerweile unterschiedliche Szenarien. Zwar lassen sich noch keine umfassenden Einschätzungen anstellen, aber auf den ersten Blick scheint der Umgang mit Blogs, Social Media etc. im Unternehmen interessanterweise mehr mit der geografischen bzw. kulturellen Verankerung von Unternehmen als mit anderen Faktoren wie zum Beispiel der Branchenzugehörigkeit zu tun zu haben. Das geht jedenfalls aus einem Artikel von Holger Schmidt für die FAZ.NET unter dem bezeichnenden Titel „Die Angst der Unternehmen vor Twitter“ [FAZ-Login erforderlich] hervor.

Die Szenarien

Dort: Neue Kommunikationskanäle, Vertriebswege und Geschäftsoptionen.

„Wo Menschen sich unterhalten, wittern auch Unternehmen ihre Chance. Zum Beispiel Dell. Der amerikanische Computerbauer nutzt Twitter als Vertriebskanal und versorgt seine knapp 480.000 Follower mit speziellen Angeboten, die schon zu Umsätzen in Millionenhöhe geführt haben.“

Hier: Reserviertheit, Skepsis, Angst vor Kontrollverlust.

„Twitter stellt die Kommunikationspolitik vieler Unternehmen auf den Kopf. Wenn plötzlich einzelne Abteilungen mit dem Twittern anfangen, wird das Kommunikationsmonopol der Pressestelle durchbrochen.“

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